„Nach 20 Jahren können wir endlich eine E-Mail verschicken!“

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Dr. Werner Baumgärtner über Corona, die ePA und Selektivverträge

Dr. Werner Baumgärtner gilt als leidenschaftlicher Kritiker vieler Digitalisierungsprojekte im Gesundheitswesen – ganz besonders der Telematikinfrastruktur (TI). Telemedizin per se ist aber nichts Schlechtes, im Gegenteil: Tele- und Videosprechstunden werden auch nach Corona bleiben, sagt der MEDI-Vorstandsvorsitzende in dieser „ÄrzteTag“-Episode. Aber: Digital erbrachte Leistungen müssten genauso vergütet werden wie beim persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt.

An der TI und der E-Patientenakte (ePA) lässt er aber nach wie vor kein gutes Haar: „Die ePA ist von vornherein ein Flop. Nach 20 Jahren sind wir in der Lage, eine E-Mail zu verschicken!“ Das sei „erbärmlich“. Die eAV hingegen, die „elektronische Arztvernetzung“ im Hausarzt- und Facharztprogramm in Baden-Württemberg sei nicht nur sicherer, sondern schon weiter: „Bei uns ist ein Versand strukturierter Daten schon möglich.“

Von Minister Spahns „Gesetz zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege“ (GPVG) hält der Allgemeinmediziner Baumgärtner auch „sehr wenig“. Es verspreche zwar mehr Möglichkeiten für Selektivverträge, halte es aber nicht ein: „Wir brauchen eine Förderung für Vollversorgungsverträge“, fordert Baumgärtner. Und weniger Befugnisse für das Bundesamt für soziale Sicherung (BAS): „Wenn das BAS ins Spiel kommt, ist jeder Selektivvertrag gefährdet.“

Foto: MEDI Baden-Württemberg e.V.

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