114 Communities

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著作 Znipcast.de | Henry Schneider | Janina Alisa Kappelhoff の情報はPlayer FM及びコミュニティによって発見されました。著作権は出版社によって所持されます。そして、番組のオーディオは、その出版社のサーバから直接にストリーミングされます。Player FMで購読ボタンをタップし、更新できて、または他のポッドキャストアプリにフィードのURLを貼り付けます。

Communities

In der „Wie anfangen?“ Folge haben wir angedeutet, dass es wichtig ist in Communities zu gehen und sich dort Unterstützung zu suchen. Grund genug da noch einmal genauer drauf zu schauen.

Communities - Netzwerken ist Arbeitszeit - Menschen bei einem Fotoworkshop zusammen am AusprobierenDaher ist es absolut sinnvoll mal auf Communities zu schauen. Was sind Communities, wo finden wir diese und warum sind sie sinnvoll? Wann sind sie vor allem gut?

Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/SgVegW3awww

Suche nach Gleichgesinnten

Ein Thema, welches Henry Schneider schon seit 2011 begleitet, ist die Suche nach Gleichgesinnten. Hier sind Communities ein sehr guter Ort.

Warum Gleichgesinnte?

Den Scrum Guide und auch das Manifest für Agile Softwareentwicklung zu lesen war easy. Auch dass es neue Herangehensweisen an Projekte, eine neue Arbeitswelt und ein damit verbundenes neues Mindset, all das war leicht zu verstehen. Doch wie bringe ich dies in die bestehende Arbeitswelt ein? Mein Umfeld hatte nicht dieselben Texte gelesen, nicht die gleichen Erkenntnisse und war auch viel eingefahrener in dem was sie taten. Mit wem also Austauschen, wie man jetzt Änderungen einfließen lassen könnte?

Henry fühlte sich also ziemlich allein und suchte Anschluss und vor allem Austausch mit Menschen, die den Weg schon ein Stück weiter gegangen sind und davon berichten konnten.

Janina Kappelhoff ging es da ganz ähnlich. Das Verstehen ist leicht, die Implementierung vielleicht nicht ganz so leicht. Auch die Probleme und wo es Hakelig wird, das findet man schnell. Nur wie sieht die Lösung, gerade für Dein eigenes individuelles Unternehmen aus? Dabei sind wir ehrlich, jedes Unternehmen hat seine eigene Kultur und braucht demnach auch seine eigenen Anpassungen.

Die Finde nach Lösungen

Wir hatten also schnell viele Probleme gefunden und gleichzeitig noch wenig Lösungen. Wir können ja nicht einfach die Firma abschalten, die ja scheinbar gerade auch gut läuft. Nur auch in der Zukunft? Wir durften also neue Lösungen und hoffentlich auch mit anderen Unterstützern finden. Dafür sind Communities hervorragend.

Beispielsweise, wenn wir Rituale immer zum selben Zeitpunkt stattfinden lassen sollen. Ein Daily würde mir da einfallen. Wie ist es da in einem Konzern mit vielen Steuerkreisen? Sind da vielleicht alle Kalender schon voll? Was ist, wenn Chefs die Rituale im Team mit anderen Terminen spontan übersteuern? Das steht nicht im Scrum Guide.

Genau dafür gibt es sicherlich Lösungen, denn wir sind nicht die Einzigen gewesen.

Damals fehlte uns auch die Erfahrung und da war der Austausch und die Ideen von anderen sehr willkommen.

Neugierde spielte natürlich bei uns auch eine große Rolle, so dass das Reinschnuppern, wie es andere gemacht haben, sehr wertvoll ist.

Die meisten der Lösungen, gerade für Konzerne, findet man meist nicht im Internet, sondern durch den persönlichen Austausch. Natürlich dürfen viele Mitarbeitenden auch nicht frei im Internet über ihre Probleme reden und gleichzeitig hat jedes Unternehmen auch seine eigene Kultur und Werte. All dies führt dazu, dass der Austausch zu individuellen Problemen umso wichtiger ist.

Weißt Du schon, wie Du eine Retrospektive in einem Team etablierst, wo keine Psychologische Sicherheit herrscht?

Niedrigschwellig

Das Angebot von Communities darf sehr niedrigschwellig sein, damit Menschen auch gern und leicht kommen. Schließlich wollen wir ja genau die Menschen erreichen, die vielleicht gerade am Anfang ihrer Scrum Master Karriere stehen.

In Communities kommen Menschen zusammen, welche ähnliche Interessen teilen. Beispielsweise Agilität oder New Work. Es empfiehlt sich einen Community Master zu wählen, welcher die Community selbst am Laufen hält und vielleicht sogar Treffen organisiert und anbietet. Dafür sind vielleicht Speaker und der entsprechende Rahmen zu organisieren und auch Diskussionen dürfen in den Gruppenräumen am Laufen gehalten werden. So ist also auch unsere Facebook Gruppe eine Community, in der derzeit aber nur unsere Heldentreffs los sind. Hier dürfen wir vielleicht noch ein bisschen investieren.

Deine Themen

Dank der Communities können wir uns über Themen, über die wir gestolpert sind, austauschen. Um Rat zu bekommen, Erfahrungen zu teilen, andere auf unser Niveau heben oder auch Lösungsideen miteinander teilen.

Arbeitszeit?

Natürlich ist Community-Arbeit auch Arbeitszeit. Sie lässt sich sogar wunderbar mit SlackTime verbinden. Eventuell ließen sich hier auch Vereinbarungen treffen, dass dies mit Aus- und Weiterbildung gleichgesetzt wird.

Dies steigert auch Motivation, Lernen und Mitarbeiterbindung.

Wer ist dabei?

Erst einmal alle, die wollen und vor allem die, die etwas beitragen wollen. Vor allem Schnittstellenabteilungen, wie Personal und Betriebsrat sind wertvoll, damit auch diese wissen was da passiert.

Eventuell ist die Community auch an Experten gerichtet. Beispielsweise nur Release Train Engineers. In diesem Fall dürfen wir uns etwas Cleveres einfallen lassen unerfahrene Menschen auf das Level der Community zu heben und gleichzeitig nicht die Community auszubremsen. Dafür könnten Sprechstunden zur Community eine gute Lösung sein.

Wo finde ich das?

Also was mache ich, wenn ich keine Community in meinem Unternehmen oder in meiner Nähe habe?

Du könntest immer eine gründen und es geht auch einfacher. Viele andere Menschen organisieren sich auch leicht und kostenlos bereits und Du brauchst nur teilnehmen. Das wäre sogar besser als viele Communities parallel laufen zu lassen, wo die Mitglieder den Überblick verlieren könnten.

Im Bereich Scrum und Agilität haben wir beispielsweise den Heldentreff, den Scrum Tisch, We try Agile und auch Konferenzen wie die MIND.set.

Ansonsten wirst Du sicherlich heutzutage auch genug Communities im Social Network finden.

Das Netzwerk

Gerade auf Agilen Community Treffen gibt es meist viel Socializing und weniger Vorsträge. Das macht es auch aus. Das Netzwerk ist das Entscheidende und nicht die schönen Vorträge. Diese sind auch cool und gleichzeitig ist es noch besser Ansprechpartner für bestimmte Themen zu haben und zu kennen.

Get shit done,

Janina & Henry


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Janinas Ultimativer OKR Guide


In der Podcastfolge erwähnte Folgen zur Vertiefung:


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