Hanya Yanagihara: "Ich kenne keine Kultur, die Männer ermutigt, ihre Gefühle zu zeigen"

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Mit ihrem Roman Ein wenig Leben gelang Yanagihara ein internationaler Bestseller, der viele Leserinnen und Leser zu Tränen rührte. "Ich habe schlimm geheult", sagt Moderatorin Judith Liere. Yanagiharas neues Buch Zum Paradies besteht aus drei Teilen, zwischen denen jeweils 100 Jahre liegen – und die alle in demselben Haus in New York spielen: 1893, in einer fiktiven Vergangenheit, in der die Menschen in der freien Welt so leben und lieben dürfen, wie sie es möchten, und in der Homosexualität als selbstverständlich anerkannt ist. 1993, als Manhattan von Aids erschüttert wird. Und 2093, in einer von Seuchen bestimmten Welt.

Fast alle Hauptfiguren in Hanya Yanagiharas Romanen sind männlich. Die Autorin sagt, dass es für sie weniger interessant sei, über Frauen zu erzählen.

In ihren Romanen gibt es oft Menschen mit sehr viel oder sehr wenig Geld. Letztlich handelten aber "alle Romane von Geld", sagt die Autorin, egal ob Tolstoi, Thomas Mann oder Dickens. "Alle diese Bücher handeln von Geld und von Klassen, und alle handeln davon, wie Geld einen Charakter, seine Möglichkeiten und alles limitieren."

Das Gespräch ist die Aufzeichnung einer ausverkauften Veranstaltung im Literaturhaus München vom 16. März 2022.

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