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#5 Vergewaltigungsmythen auf dem Prüfstand

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Vergewaltigungsmythen sind vorurteilsbehaftete, stereotype oder falsche Auffassungen über sexualisierte Gewalt, Betroffene und Täter*innen, die sexualisierte Gewalt verharmlosen oder leugnen. Eigentlich kann man sich das heutzutage kaum noch vorstellen – aber viele von ihnen schwirren als vermeintliches Halbwissen nach wie vor durch die Gegend. Birte und Lilly knöpfen sich in dieser Folge die wichtigsten Vergewaltigungsmythen vor und klären sie auf.
Welche Gründe gibt es aber dafür, dass es so einfach ist, an Vergewaltigungsmythen zu glauben? Birte und Lilly machen sich auch darüber Gedanken: Vergewaltigungsmythen machen es möglich, daran zu glauben, dass sexualisierte Gewalt im eigenen Umfeld keine Rolle spielt und dass das Risiko, sie selbst zu erleben, kontrollierbar ist.

Die Links zur Folge:
– Judith hat gewusst, dass “rape myth” im Englischen schon 1980 zuerst von Martha R. Burt verwendet wurde und der Begriff “Vergewaltigungsmythen” dann 1996 durch Gerd Bohner im deutschen Sprachraum verbreitet wurde. Burt, Martha R. Cultural Myths and Supports for Rape. In: Journal of Personality and Social Psychology 1980, Vol. 38, No. 2, S. 217-230. Bohner, Gerd. Vergewaltigungsmythen: Sozialpsychologische Untersuchungen über täterentlastende und opferfeindliche Überzeugungen im Bereich sexueller Gewalt. Habilitationsschrift. Frankfurt am Main 1996.
– Eine Zusammenfassung der wichtigsten Vergewaltigungsmythen und ihre Richtigstellung gibt es in dieser Broschüre von LARA: https://www.lara-berlin.de/fileadmin/Downloads/LARA_Mythen_DE.pdf
– Eine Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse der Schröttle-Studie gibt es hier: https://www.bmfsfj.de/blob/84316/10574a0dff2039e15a9d3dd6f9eb2dff/kurzfassung-gewalt-frauen-data.pdf
– Dass 10-25 Prozent der Täter*innen bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder weiblich sind, steht zum Beispiel bei Ursula Enders: Zart war ich, bitter war’s. Handbuch gegen sexuellen Missbrauch. Kiepenheuer & Witsch 2003, S. 106.
– In diesem Artikel wird das Thema Falschbeschuldigen mit Zahlen unterfüttert und laut den meisten (seriösen) Studien bewegt sich die Zahl der falschen Anzeigen zwischen zwei und acht Prozent. Lilly hat zwei Prozent aber schon sehr häufig gehört und sich deswegen in der Folge auf diese Zahl bezogen: https://www.vox.com/2015/6/1/8687479/lie-rape-statistics
– Die Medienwissenschaftlerin Marian Meyers hat die Dynamiken der Berichterstattung über Gewalt an Frauen Ende der 1990er Jahre analysiert. Obwohl sich einiges verändert hat seitdem, treffen die grundsätzlichen Ergebnisse ihrer Studie nach wie vor zu: Meyers, Marian. News Coverage of Violence Against Women. Engendering Blame. Sage. Thousand Oaks, CA 1997.
– Zur Vertiefung des Themas Kontrollierbarkeit des Risikos, selbst sexualisierte Gewalt zu erleben, ist ein Aufsatz von Rachel Hall einschlägig: Hall, Rachel. “It Can Happen to You” Rape Prevention in the Age of Risk Management. In: Hypatia 2004, 19 (3). S. 1-18.

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Welche Gründe gibt es aber dafür, dass es so einfach ist, an Vergewaltigungsmythen zu glauben? Birte und Lilly machen sich auch darüber Gedanken: Vergewaltigungsmythen machen es möglich, daran zu glauben, dass sexualisierte Gewalt im eigenen Umfeld keine Rolle spielt und dass das Risiko, sie selbst zu erleben, kontrollierbar ist.

Die Links zur Folge:
– Judith hat gewusst, dass “rape myth” im Englischen schon 1980 zuerst von Martha R. Burt verwendet wurde und der Begriff “Vergewaltigungsmythen” dann 1996 durch Gerd Bohner im deutschen Sprachraum verbreitet wurde. Burt, Martha R. Cultural Myths and Supports for Rape. In: Journal of Personality and Social Psychology 1980, Vol. 38, No. 2, S. 217-230. Bohner, Gerd. Vergewaltigungsmythen: Sozialpsychologische Untersuchungen über täterentlastende und opferfeindliche Überzeugungen im Bereich sexueller Gewalt. Habilitationsschrift. Frankfurt am Main 1996.
– Eine Zusammenfassung der wichtigsten Vergewaltigungsmythen und ihre Richtigstellung gibt es in dieser Broschüre von LARA: https://www.lara-berlin.de/fileadmin/Downloads/LARA_Mythen_DE.pdf
– Eine Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse der Schröttle-Studie gibt es hier: https://www.bmfsfj.de/blob/84316/10574a0dff2039e15a9d3dd6f9eb2dff/kurzfassung-gewalt-frauen-data.pdf
– Dass 10-25 Prozent der Täter*innen bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder weiblich sind, steht zum Beispiel bei Ursula Enders: Zart war ich, bitter war’s. Handbuch gegen sexuellen Missbrauch. Kiepenheuer & Witsch 2003, S. 106.
– In diesem Artikel wird das Thema Falschbeschuldigen mit Zahlen unterfüttert und laut den meisten (seriösen) Studien bewegt sich die Zahl der falschen Anzeigen zwischen zwei und acht Prozent. Lilly hat zwei Prozent aber schon sehr häufig gehört und sich deswegen in der Folge auf diese Zahl bezogen: https://www.vox.com/2015/6/1/8687479/lie-rape-statistics
– Die Medienwissenschaftlerin Marian Meyers hat die Dynamiken der Berichterstattung über Gewalt an Frauen Ende der 1990er Jahre analysiert. Obwohl sich einiges verändert hat seitdem, treffen die grundsätzlichen Ergebnisse ihrer Studie nach wie vor zu: Meyers, Marian. News Coverage of Violence Against Women. Engendering Blame. Sage. Thousand Oaks, CA 1997.
– Zur Vertiefung des Themas Kontrollierbarkeit des Risikos, selbst sexualisierte Gewalt zu erleben, ist ein Aufsatz von Rachel Hall einschlägig: Hall, Rachel. “It Can Happen to You” Rape Prevention in the Age of Risk Management. In: Hypatia 2004, 19 (3). S. 1-18.

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