Was Ärzte an der Corona-Strategie der Regierung stört

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und was sie daher in einem Positionspapier vorschlagen

Das Corona-Rad scheint sich immer schneller zu drehen, eine Infektions-Höchststandmeldung jagt die andere, die Krisentreffen der Regierungs-Chefs von Bund und Ländern finden in immer kürzeren Abständen statt, gefolgt von Änderungen der Corona-Maßnahmen. Am Mittwoch haben nun in seltener Einmütigkeit Bund und Länder gemeinsam für vier Wochen weitere Einschränkungen beschlossen, um so das Infektionsgeschehen wieder in den Griff zu bekommen – die Einschränkungen sind deutlich, aber nicht so absolut wie im Frühjahr, quasi ein Lockdown light. Genau den hätten eigentlich etliche Ärztevertreter und Wissenschaftler gerne vermieden. Kurz vor dem politischen Corona-Gipfel ist am Mittwoch haben sie ein Positionspapier vorgelegt mit einer eigenen Strategien, wie auf die steigenden Corona-Infektionszahlen reagiert werden könnte. Unterzeichnet haben das Papier die KBV und die beiden Virologen Professor Hendrik Streeck (Universität Bonn) und Professor Jonas Schmidt-Chanasit (Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, Hamburg). Unterstützung kommt von vielen Ärzte und Psychotherapeuten auf einer langen Liste an großen und kleinen ärztlichen Berufsverbänden und Fachgesellschaften. Mit zu den Unterstützern gehört etwa der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands, kurz SpiFa. Dr. Dirk Heinrich, der Vorstandsvorsitzender des SpiFa, erläutert im Podcast-Gespräch, was seinen Verband bewogen hat, die Vorschläge zu unterstützen, welche Diskussionen es auslösen soll und vor allem, was jetzt zu tun ist aus Sicht der Ärzte.

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